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Tangshan

 

Eduard Kögel (Hrsg.): Tangshan Xiangdeli. Neue Stadt in China. Berlin: Jovis Verlag, 2003 (dt/chin).

Darin: Vorwärts zur Stadt, S.12–20

Xiangdeli – Vom Objekt zur Struktur, S.130–139.

 

Tangshan, eine Industriestadt im Einzugsbereich von Peking und Tianjin, wurde 1976 durch ein verheerendes Erdbeben fast vollständig zerstört. Beim zur nationalen Aufgabe erklärten Wiederaufbau wurde eine Großstadt ohne Mitte und urbane Qualität aus dem Boden gestampft. Da für die nächsten Jahre mit einem großen Wachstum der urbanen Bevölkerung gerechnet wird, soll Tangshan um ein Viertel seiner Fläche erweitert werden. Das Wohngebiet Xiangdeli soll durch zukunftweisende Ansätze und neuartige Technologien dafür die Maßstäbe setzen. Dabei arbeiten die chinesischen Stadtplaner eng mit internationalen Experten zusammen. Das Buch verfolgt die Entwicklungsstufen des Projektes, analysiert die Resultate und benennt die kulturellen und sachlichen Probleme westlicher Planer und Architekten bei Aufträgen im Fernen Osten.

 

Mit Beiträgen von CAO Wei, GAO Lingyao, Jutta KALEPKY, Eduard KÖGEL, Jochen NOTH, Peter SALOMON, Juliane SCHONAUER, Michael WILBERG und ZHOU Chang.

 

Das Expertenteam um Herausgeber Eduard Kögel gibt einen anschaulichen und praxisnahen Einblick in das, was chinesische und deutsche Architekten gemeinsam gegen die fortschreitende Tabula-Rasa-Mentalität und “Disneyfizierung” chinesischer Großstädte zu tun gedenken – und wie sehr sie dabei an eigene kulturelle Grenzen stoßen. (…). Fazit: Das Buch bietet ein konkretes Projekt in drei verschiedenen Planungsstadien und darüber hinaus kurze theoretische Ausflüge in den Bereich der Stadtplanung in Ost und West. Der Leser kann wählen und erfährt in beiden Fällen eine Menge über einen theoretisch und praktisch kontrovers geführten Architekturdiskurs zwischen Berlin und Peking. Oliver Radtke in Fachschaft-Rezensionen Uni-Heidelberg

Category

Publikationen / Publications

Tags
China, Stadtentwicklung, Tangshan