Ai Weiwei

Ai Weiwei

 

Eduard Kögel: Gefälschte Identität oder Sehnsucht nach Exotik, in Archimaera 2, Raubkopie, Mai/2009, S. 111–123,

 

Eduard Kögel: Grass-roots-branding: Ai Weiwei und Caochangdi, in archithese, 6/2008, S. 66–71.

 

Eduard Kögel: 104 Courtyard, Urs Meile Gallery Ateliers and Exhibition Space, Beijing + 105 Courtyard renovation, Beijing, in Domes, International Review of Architecture, 08/2008: p. 143–157 (greek/engl).

 

Eduard Kögel (Ed.): Ai Weiwei Beijing. Fake Design in the Village. Berlin 2007 (Catalogue AedesLand).

_ „To learn about architecture is the same as to learn about how to make love. You must do it.“  (Eduard Kögel and Ai Weiwei), S. 4–8.

_ Architecture has to Fit to Life, S. 22–26.

 

The catalogue about the architecture of Ai Weiwei was published  for the exhibition Travelling Landscape in AedesLand Berlin 27.10.2007–9.1.2008.

 

His strategy is to intervene in structures in order to challenge balance and to question conventions. He also applies this concept in his architectural endeavors, which can be read about in the catalogue published by Aedes. Birgit Hopfener in Yishu – Journal for Contemporary Chinese Art, Dez. 2007.

 

Urbane Akupuktur

Inge Roecker Urbane Akupunktur

 

Inge Roecker / ASIR Architekten, Stuttgart / ASIR Studio, Vancouver: Urbane Akupunktur, Ausstellung Aedes West, 8. Mai bis 15. Juni 2006

Fotos: (c) Eduard Kögel

VIDEO hier

Die Ausstellung Urbane Akupunktur in der Galerie Aedes West in Berlin zeigte zum ersten mal die Arbeiten des deutsch/kanadischen Büros von Inge Roecker. Aus Deutschland wurden realiserte Wohnbauten und gemischt genutzte Bauten gezeigt, die durch ihre prägnante Form und Farbe sowie durch ihre sensible Einfügung in den Bestand bestechen. Aus Vancouver wurde der Revitalisierungsplan von Chinatown vorgestellt, den Inge Roecker mit ihrem Team entwickelt hat.

Katalog zur Ausstellung: Eduard Kögel: Inge Roecker / ASIR Architekten, Stuttgart – ASIR Studio, Vancouver: Urbane Akupunktur. Berlin Aedes, 2006, (dt/engl).

 

 

Chinesische Architektur

Made in China

 

Eduard Kögel, Caroline Klein: Made in China. Neue Chinesische Architektur. Deutsche Verlags-Anstalt, München, 2005

 

Sowie Porträts der folgenden Architekturbüros: Ai Weiwei/Fake Design, Peking; Wang Shu/Amateur Architecture Studio, Hangzhou; Atelier 100s+1, Peking; Yung Ho Chang/Atelier Feichang Jianzhu, Peking; Atelier Zhanglei, Nanjing; Liu Jiakun, Chengdu; MADA s.p.a.m., Shanghai; Wang Hui, Peking; standardarchitecture, Peking; Tong Ming, Shanghai; Urbanus, Shenzhen/Peking; Wang Jun-Yang, Nanjing; Wang Lu, Peking; WSP, Peking; Zhou Ling, Nanjing

 

Wer zur Kenntnis nimmt, wie viele deutsche Architekten in China arbeiten, der staunt – wie sehr aber erst, wenn er aus diesem Buch erfährt, was chinesische Architekten selber zustande bringen, (…) Manfred Sack in Die Zeit, 2.6.2005.

 

Der schöne Bildband entspringt offenkundig dem Wunsch seiner Autoren, etwas zu promovieren, was es noch gar nicht gibt: Eine eigenständige zeitgenössische chinesische Architektur. (…) Hagen Klöpfer in Baumeister, Oktober 2005.

 

(…) Aber Architekten – aufgepasst! Die ernüchternde Botschaft des Buches ist, dass sich im Reich der Mitte längst eine neue Architektengeneration mit den bekannten Missständen unzufrieden zeigt und sich (…) der Gleichförmigkeit und Monotonie der Städte kreativ entgegenstemmt. (…) Doch die junge Generation hervorragender chinesischer Architekten kann die Wende zum Besseren aus eigener Kraft schaffen. Gernot Weckherlin in Stadtbauwelt, 12/2006.

 

(…) Das und noch vieles mehr erfährt man im Ausstellungskatalog von Mendrisio und in der von Caroline Klein und Eduard Kögel fundiert geschriebenen Monografie «Made in China». In diesen beiden grundlegenden Studien findet man nicht nur Informationen über den rasanten Wandel der chinesischen Metropolen, deren architektonische Substanz aufgrund von Totalabriss und überschnellem Neubau immer mehr schwindet, sondern auch über die auf den Baustellen herrschende Logistik, über Material- und Formexperimente oder über den Glamour, den China sich mit fremden Federn zu verleihen sucht. (…) Roman Hollenstein in Neue Zürcher Zeitung, 27.11.2007.

 

 

archplus china

Hochgeschwindigkeitsurbanismus

 

Arch+ 168 – Feb. 2004

Chinesischer Hochgeschwindigkeitsurbanismus; Redaktion zusammen mit Nikolaus Kunert, Anh-Linh Ngo und Günter Uhlig.

Darin: Die Wohnlandschaften von Chen Kuen Lee – Ein Nachruf, S. 20–21.

Der Maoanzug, S. 25–26.

Informeller Urbanismus, S. 52–55.

Zur Lage junger Architekten in China, S. 71.

Synopse: China im 20. Jahrhundert: Politik/Architektur/Stadt, S. 74–77 (mit Weijian Liu).

Ningbo, Aedes

Ningbo – Metamorphosis

 

Am Beispiel von Ningbo, einer mittleren chinesischen Großstadt mit starken Wachstumstendenzen, zeigte die Ausstellung Strategien zur Entwicklung von Städtebau und Stadtkultur. Ningbo liegt am Rande des Yangtze-Delta und war schon historisch ein wichtiger Handelsplatz. Die gewaltige Wirtschaftsentwicklung mündete in den neunziger Jahren in eine radikale Stadtzerstörung. Durch den Verlust wachgerüttelt, versuchen Planer und Architekten neue Konzepte für eine nachhaltige Entwicklung zu etablieren. In der Ausstellung wurden neben der Stadtentwicklung auch Projekte verschiedener Architekten vorgestellt:

* MADA s.p.a.m. * Cui Kai * Frederic Rolland * Wang Shu, amateur architecture studio.

 

Katalog: Eduard Kögel, Bu Bing (Eds.): Ningbo – Metamorphosis of a Chinese City. Berlin: Aedes 2003, (dt/ eng).

 

Die Ausstellung legt ihren Schwerpunkt weniger auf die umfassende Darstellung einzelner jüngst realiserter Projekte (…) als auf übergreifende Leitgedanken der gegenwärtigen Planung. Sie entwerfen das Bild einer Stadt, in der sich offensichtlich ein starkes Bewusstsein dafür ausbildet, was Architektur zur nachhaltigen Entwicklung beitragen kann. Claudia Schwartz in Neue Zürcher Zeitung, 16.10.2003.

 

Für den “alltäglichen Wahnsinn” des Stadtumbaus in China ist Ningbo typischer als Peking und Schanghai, (…). Ulf Meyer in Tagesspiegel, 6.9.2003.

 

Die vor 18 Jahren ins Leben gerufene Städtepartnerschaft zwischen Aachen und Ningbo ist eine der ersten Partnerschaften. (…). In der Ausstellung “Ningbo – Metamorphose einer chinesischen Metropole” können sich die Aachener jetzt ein Bild von dieser enormen Wandlung machen. Ina Armbruster in Aachener Nachrichten, 4.3.2004.

 

Die Ausstellung wurde von Eduard Kögel und Bu Bing kuratiert und in Berlin und Aachen gezeigt.

 

Tangshan

Tangshan

 

Eduard Kögel (Hrsg.): Tangshan Xiangdeli. Neue Stadt in China. Berlin: Jovis Verlag, 2003 (dt/chin).

Darin: Vorwärts zur Stadt, S.12–20

Xiangdeli – Vom Objekt zur Struktur, S.130–139.

 

Tangshan, eine Industriestadt im Einzugsbereich von Peking und Tianjin, wurde 1976 durch ein verheerendes Erdbeben fast vollständig zerstört. Beim zur nationalen Aufgabe erklärten Wiederaufbau wurde eine Großstadt ohne Mitte und urbane Qualität aus dem Boden gestampft. Da für die nächsten Jahre mit einem großen Wachstum der urbanen Bevölkerung gerechnet wird, soll Tangshan um ein Viertel seiner Fläche erweitert werden. Das Wohngebiet Xiangdeli soll durch zukunftweisende Ansätze und neuartige Technologien dafür die Maßstäbe setzen. Dabei arbeiten die chinesischen Stadtplaner eng mit internationalen Experten zusammen. Das Buch verfolgt die Entwicklungsstufen des Projektes, analysiert die Resultate und benennt die kulturellen und sachlichen Probleme westlicher Planer und Architekten bei Aufträgen im Fernen Osten.

 

Mit Beiträgen von CAO Wei, GAO Lingyao, Jutta KALEPKY, Eduard KÖGEL, Jochen NOTH, Peter SALOMON, Juliane SCHONAUER, Michael WILBERG und ZHOU Chang.

 

Das Expertenteam um Herausgeber Eduard Kögel gibt einen anschaulichen und praxisnahen Einblick in das, was chinesische und deutsche Architekten gemeinsam gegen die fortschreitende Tabula-Rasa-Mentalität und “Disneyfizierung” chinesischer Großstädte zu tun gedenken – und wie sehr sie dabei an eigene kulturelle Grenzen stoßen. (…). Fazit: Das Buch bietet ein konkretes Projekt in drei verschiedenen Planungsstadien und darüber hinaus kurze theoretische Ausflüge in den Bereich der Stadtplanung in Ost und West. Der Leser kann wählen und erfährt in beiden Fällen eine Menge über einen theoretisch und praktisch kontrovers geführten Architekturdiskurs zwischen Berlin und Peking. Oliver Radtke in Fachschaft-Rezensionen Uni-Heidelberg

TUMU Exhibition Aedes

TUMU Young Architecture of China

 

Die Ausstellung in der Galerie Aedes East in Berlin zeigte zum erstem Mal die jungen chinesischen Architekten ausserhalb des Landes. Zu diesem Zeitpunkt operierten viele noch in einer Grauzone zwischen legaler und illegaler Praxis. Mit dieser Ausstellung wurde die Aufmerksamkeit der westlichen Fachwelt auf ein neues Phänomen gelenkt. Seitdem sind die gezeigten Architekten auf vielen weiteren Ausstellungen und Symposien weltweit vertreten. Heute unterrichtet Yung Ho Chang am MIT in Boston, Ma Qingyun ist Dean an der University of Southern California, Wang Shu erhielt 2011 den Pritzker-Preis und Ai Weiwei steht unter Hausarrest.

* Ai Weiwei * Atelier Feichang Jianzhu/Yung Ho Chang * Liu Jiakun * MADA s.p.a.m./Ma Qingyun * Wang Shu/amateur architecture studio * Zhang Lei, Wang Jun-Yang, Zhu Jingxiang, Ding Wowo.

Katalog: Eduard Kögel, Ulf Meyer: TU MU – Young Architecture of China. Aedes Berlin 2001 (dt/eng).

 

Als die Berliner Galerie Aedes 2001 erstmals darü- ber berichtete, war das eine Sensation. Roman Hollenstein in Neue Zürcher Zeitung, 27.11.2007.

 

Die erste Überraschung ist dabei das Niveau: In Punkto Ästhetik können die zwanzig Projekte mit dem, was heute weltweit in Fachzeitschriften publiziert wird, locker mithalten. Hans Wolfgang Hoffmann in Frankfurter Rundschau, 27.9.2001

 

So sind die in der Gallerie Aedes East vorgestellten Arbeiten in einer Art Grauzone entstanden, in der Bild und Aufgabe eines Privatarchitekten erst wieder Kontur gewinnen müssen. Jürgen Tietz in Neue Zürcher Zeitung, 6.10.2001.

 

Die chinesischen Behörden reagierten mit völligem Unverständnis auf das Konzept einer Architekturausstellung (…). Vom Architektur-Wunderland China, das westliche Beobachter seit einigen Jahren elektrisiert, ist nichts zu sehen. Oliver Elser in Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.9.2001.

 

Das Revolutionäre dieser Bauten wird erst aus der Binnensicht begreiflich: Ihre Entwerfer (…) machten sich selbständig. Nikolaus Bernau/Hans Wolfgang Hoffmann in Berliner Zeitung, 27.9.2001.

 

Indeed, the architects featured at the exhibition all try to present their own solutions to the question of natural and social environment and man-made constructions. Li Xing in China Daily, 8.10.2001.

Peking Shanghai Shenzhen

Peking Shanghai Shenzhen

 

Beratung für Ausstellung und Katalog

Beijing Shanghai Shenzhen am Bauhaus Dessau vom 20.5. bis 23.7.2000, Kuratoren Kai Vöckler/Dirk Luckow

 

Katalog: Kai Vöckler/Dirk Luckow (Hg.): Peking Shanghai Shenzhen. Städte des 21. Jahrhunderts. Frankfurt/New York: Campus Verlag Edition Bauhaus, 2000.

Darin Eduard Kögel: Von der Statik zur Dynamik des öffentlichen Raumes, S. 46–57.

(engl. From Static to Dynamic Public Space, p. 460–465).

Die chinesische Stadt

Die chinesische Stadt

 

Eduard Kögel/Ulf Meyer (Hrsg): Die chinesische Stadt. Zwischen Tradition und Moderne. Berlin: Jovis Verlag, 2000 (dt/eng/chin).

Darin: Die chinesische Stadt zwischen Tradition und Moderne, S. 6–12 (mit Ulf Meyer).

 

Faszinierende Architektur im Reich der Mitte. Chinesische Stadtvisionen für das 21. Jahrhundert. Deutsche und chinesische Planer entwerfen die Metropolen von morgen.

 

Presse:

„Mit einer bunten Mischung unterschiedlichster Beiträge bietet der kleine Sammelband einen brauchbaren ersten Einstieg in ein komplexes Thema,“ in Stadtbauwelt

 

„Knappe und konzise Beiträge,“ in Tagesspiegel

 

„Die Vielfalt der Themen reflektiert die Bandbreite der Probleme, die mit dem Urbanisierungsschub der vergangenen Jahre für die chinesische Gesellschaft spürbar geworden sind,“ in ChinaContact

 

„Eine beispielhafte dreisprachige Veröffentlichung,“ in Kosmopolis – Interkulturelle Zeitschrift aus Berlin